Der Platz vor dem Sudhaus wird grüner

Ulm macht mit beim Wettbewerb „Abpflastern“ – Gemeinsam für ein grüneres Stadtbild!

seit dem 09.03.2026 wird die Gutenbergstraße zwischen Staufenring und Nagelstraße so umgebaut, dass sie einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Die Zufahrt zum Wohnquartier ist weiterhin über angrenzende Straßen möglich. Für Fußgänger und Fußgängerinnen bleibt natürlich ein Durchgang erhalten.

Das Projekt, das Ostglacis durch den teilweisen Rückbau der überbreiten Straße zu vergrößern, steht seit 2006 auf der Agenda der Stadt Ulm. Eine Verkehrsuntersuchung zeigte, dass die Straße für den PKW-Verkehr nicht zwingend nötig ist. Nach Bürgerbeteiligung stimmte der Gemeinderat 2025 der Entsiegelung zu. Die Straße wird zu einem breiten Geh- und Radweg umgebaut, der neue Grünflächen schafft und angrenzende Grünstreifen verbindet. Die Begrünung soll bis zum 07.04.2026 abgeschlossen sein.

Gutenbergstraße Ulm | Der Teil der größtenteils renaturiert wird.
Gutenbergstraße Ulm | Der Teil der größtenteils renaturiert wird.

Dieses Projekt zeigt, wie wir in Ulm gemeinsam unsere Stadt grüner und lebendiger machen können.
.

In unserem Newsletter vom 2. Juli 2025 haben wir dir den inspirierenden „Tegelwippen“-Trend aus den Niederlanden vorgestellt: Städte entfernen Pflastersteine und verwandeln versiegelte Flächen in grüne Oasen. Dort haben Städte seit 2020 bereits über 14 Millionen Steine entsiegelt, um das Stadtklima zu verbessern, Überschwemmungen zu reduzieren und die Artenvielfalt zu fördern. Der Wettbewerb motiviert Städte und Privatpersonen, aktiv gegen Bodenversiegelung vorzugehen – ein wichtiger Beitrag zur Klimaanpassung. Auch in Ulm gibt es bereits Entsiegelungsprojekte. Auch du kannst dich beteiligen, indem du versiegelte Flächen in deinem privaten Umfeld begrünen lässt. Denn jeder entfernte Stein zählt, um unsere Stadt grüner und lebendiger zu machen.
.

Jetzt gibt es tolle Neuigkeiten: Die Stadt Ulm ist so begeistert von dieser Idee, dass sie offiziell in den deutschlandweiten Wettbewerb einsteigt! Über die Plattform abpflastern.de können teilnehmende Städte ihre entsiegelten Quadratmeter eintragen und im freundschaftlichen Wettkampf gegeneinander antreten.
.

Als Auftakt veranstaltet die Stadt Ulm zusammen mit dem BUND-Kreisverband Ulm und go-plant-a-tree am 20. März um 15:00 Uhr vor dem Sudhaus in Söflingen eine Start-Aktion.
.
Dort wird eine größere versiegelte Fläche entsiegelt: Sechs Bäume und mehrere Stauden werden gepflanzt. Diese Umgestaltung hat viele Vorteile:

Klimaschutz: Mehr Grünflächen kühlen die Umgebung, reduzieren Hitzeinseln und verbessern das Stadtklima spürbar.

Wasserhaushalt: Entsiegelte Flächen lassen Regenwasser versickern, verhindern Überschwemmungen und machen Ulm widerstandsfähiger gegen Starkregen.

Artenvielfalt: Neue Lebensräume für Insekten, Vögel und Pflanzen entstehen, was die Biodiversität in der Stadt fördert.

Lebensqualität: Die neu geschaffenen Sitzmöglichkeiten bieten besonders älteren Menschen aus angrenzenden Gebäuden angenehme Aufenthaltsorte im Grünen. Sie atmen dabei eine bessere Luft als zuvor.
.

Fotos zeigen deutlich, dass der bisher naturfeindliche Platz größtenteils ungenutzt ist – durch die Umgestaltung wird er zu einem lebendigen, einladenden Ort.

Platz am Sudhaus, Söflingen | die hellen Streifen sind die Wege, die am meisten genutzt werden.
Platz am Sudhaus, Söflingen | die hellen Streifen sind die Wege, die am meisten genutzt werden.

Wir laden dich herzlich ein, dich an diesem Wettbewerb zu beteiligen! Solltest du städtische Flächen finden, die wirklich entsiegelt werden könnten, kannst du das hier melden

oder per Email an: servicecenter@ulm.de. Gemeinsam können wir Ulm nicht nur einen großen Schritt in Richtung Klima-Resilienz bringen, sondern auch die Chance nutzen, den ersten Platz im Wettbewerb zu gewinnen.
.

Lass uns zusammen den ersten Stein „wippen“ – für ein grüneres, gesünderes und lebenswerteres Ulm!
.

Bleibe auf dem Laufenden zur Situation in Ulm mit unserem

Newsletter